Trekking in Nepal, wie ist das so?

 

Möglicherweise fragen sich, gerade Trekking Neulinge, wie der Ablauf einer Tour im Himalaya ist?

Zusammenfassend kann man sagen: es ist ein Abenteuer & ein kleines bisschen mehr!

 

 

Man muss nicht der harte super gut durchtrainierte Typ sein. Während der von uns durchgeführten Touren wandern mit uns Menschen aller Altersklassen, mit den verschiedensten Konditionen. Ausdauer und Kondition sollte man haben und auch den Willen sich ab und an mal zu “quälen”.

Von jungen Familien mit Kindern bis zum jung gebliebenen Nepal Reisenden ist alles dabei. In Nepal’s Himalaya zu trekken muss nicht zwingend bedeuten, daß man Bergsteigen, oder Extrem Klettern muss. Entspanntes wandern in mitten einer phantastischen Bergwelt ist das Motto. Unsere Touren haben wir insbesondere unter Beachtung einer optimalen Höhenanpassung zusammen gestellt. Und sollte es doch einmal zu schwer fallen, gibt es oft Möglichkeiten während der Tour die Route umzustellen.

Die Naturschönheiten im Himalaya zu Fuss zu entdecken ist eins der schönsten und aufregendsten Formen Nepal kennen zu lernen. Es ist das Land der Yaks und Yetis, Stupas und Sherpas. Sowie eins der faszinierendsten Trekking Gebiete der Welt. 

 

 

  • Übernachten unterwegs in den Bergen

Erwarten Sie bitte keine Luxus Unterkünfte. Die Lodgen sind einfach, aber zweckmäßig ausgestattet. In der Regel befinden sich, in den meist Doppelzimmern, zwei Betten mit einer bezogenen Schaumstoffmatratze und Kissen. Dünne Wände trennen oft die dann hellhörigen Zimmer. Am besten Sie nehmen sich Ohrstöpsel mit.

Bei Übernachtungen an denen Zelte notwendig sind kümmern wir uns um alles. Je Zelt schlafen zwei Gäste. Alles andere, wie Toiletten – und Küchenzelt, sowie ein Esstisch, Stühle, Kochgeschirr und Lebensmittel werden ebenfalls von uns gestellt.

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  • Zimmer in den Lodgen

In der Regel befinden sich, in den meist Doppelzimmern, zwei Betten mit einer bezogenen Schaumstoffmatratze und Kissen. Dünne Wände trennen oft die dann hellhörigen Zimmer. Am besten Sie nehmen sich Ohrstöpsel mit.

Eine heisse Dusche gibt es nicht immer. Aus Erfahrung jedoch wissen wir zu berichten, dass man, gerade weit oben, nicht immer unbedingt duschen möchte, wegen der Kälte. Oft kann man, gegen eine zusätzliche Gebühr, eine heisse Dusche ordern. Warmes Wasser zum Zähne putzen und die kleine Katzenwäsche gibt es jedoch meist gratis.

Ein Schlafsack sollte unbedingt in Ihrem Gepäck sein , auch wenn viele Lodgen Extra Decken anbieten. Während der Touren die über 4000 Meter gehen raten wir zu einem Schlafsack im Komfortbereich von mindestens minus 15 Grad. Unsere Packliste.

Geheizt wird nur mi einem kleinen Ofen im Dinner Raum, den jede Lodge besitzt. Am Abend treffen sich Wanderer aus allen Teilen der Welt um in einer gemütlichen Runde Das Abendessen zu genießen und sich über das Tages Erlebte auszutauschen.

Toiletten sind selten im Zimmer, meist im Haus oder im Hof und auch sehr einfach. (Hock Toilette)

 

Sample Content

  • Nepali Food

Nationalspeise Nummer 1 in Nepal ist das Dal Bhaat. Bestehend aus viel Reis, Gemüse und einer Linsensuppe die über den Reis geschüttet wird. Dazu gibt es noch scharf eingelegtes Gemüse, oder Obst. An b und an auch Fleisch. Die Nepalesen essen traditionell mit der Hand. Probieren Sie es einmal, aber nutzen Sie die rechte Hand.

Nepal ist ein Paradies für Vegetarier. Entlang der Trekkingstrecken und auch in den Städten bekommen Sie neben dem üblichen Dal Bhaat fast alles was das Herz begehrt. Sei es eine Pizza, Nudeln mit Tomatensoße usw. Probieren sollten Sie auch unbedingt einmal Momo’s. Diese kleinen Teigtaschen mit unterschiedlicher Füllung kommen eigentlich aus Tibet und schmecken sehr lecker.

Getränke wie Cola, Fanta und auch Bier können Sie in jeder Lodge kaufen. Bedenken Sie aber, je höher Sie kommen um so teurer wird es. Schließlich muss von lokalen Trägern alles erst auf die Berge hoch transportiert werden. Gerade zum Mittag, wenn Sie in eine Lodge einkehren, werden Sie zum Teil oft etwas länger auf Ihr Essen warten müssen. Frisch kochen ist die Devise. 

Dhal Baaht nepalesisches Essen

 

 

 

 

  • Gepäck

Für Ihr Hauptgepäck sind unsere Träger zuständig. Sie tragen ausschließlich in einem kleineren Tagesrucksack Ihre persönlichen Dinge, wie Dokumente, Geld, Kamera, Trinkflasche usw. Ebenfalls Regenkleidung. Es kommt vor das die Träger viel eher in der Lodge sind als Sie selber, so dass Sie über Ihre persönlichen Sachen dann nicht verfügen könnten.

Pro Gast sollte das Gewicht von 13 Kilo nicht überschritten werden. Nationale Airlines haben eine Mindestmenge kostenfrei von 10 Kilo plus 5 Kilo Handgepäck. Was Sie darüber hinaus transportieren möchten ist kostenpflichtig. (Je Kilo etwa 2 Euro)

Alles was Sie zu Ihrer Trekkingtour nicht benötigen können Sie in den Hotels in Kathmandu oder Pokhara kostenfrei und abgeschlossen deponieren. Besonders wertintensive Taschen sollten nicht genutzt werde, da diese schon arg leiden können. Wir haben von einem ansässigen Unternehmen Taschen herstellen lassen die robust sind und gut und gerne auch öfters genutzt werden können. Sie habe die Möglichkeit solch eine Tasche bei uns im Vorfeld der Reise zu bestellen.

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  • Das Herzstück jeder Tour – die Crew / Guide

Ohne sie geht es nicht! Einheimische Guides und Träger bereichern Ihre Reise und machen die Tour erst richtig interessant. Neben der geforderten Lizenz, die unsere Guides natürlich besitzen, sind Verantwortungsbewusstsein, Motivation, Kenntnisse und auch etwas Einfallsreichtum das Maß der Dinge. Ein Blick hinter die Kulissen, interessante Geschichten über Land und Leute – all das ermöglichen Ihnen unsere Guides unterwegs.

Lernen von den Erfahrenen – auch unsere jungen Guide Einsteiger, denen wir gern eine Chance geben, absolvieren nach dem Erwerb Ihrer Lizenz als Guide Assistent ein Praktikum an der Seite eines Seniors um die Feinheiten ihres Jobs näher kennen zu lernen.

Fairness unseren Crews gegenüber und auch danach handeln ist unser Job und Herzenswunsch. Bijay Rai, der aus eigener Erfahrung den harten Job der Träger und Guides kennt, ist darauf bedacht unsere Jungs fair zu bezahlen. Viele unserer Guides arbeiten schon viele Jahre für uns, man kennt sich und man vertraut sich. Alle Crew Mitglieder sind über uns krankenversichert und besitzen ordentliche Arbeitskleidung.

 

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  • Unsere Träger

Wir werden ab und an von unseren Gästen darauf angesprochen – Ist es nicht unangebracht das Träger mein schweres Gepäck trägt? Ich habe ein eigenartiges Gefühl dabei.

In Nepal ist Träger ein anerkannter Beruf. Wir wissen auch es ist kein einfacher Job. Die Träger sprechen oftmals wenig bis gar kein Englisch, kommen aus weit entlegenen Gebieten und haben, außer ihrem Erwerb von den Feldern, keine andere Möglichkeit Geld zu verdienen. Sie geben ihm jedoch eine Chance, für einfache nepalesische Verhältnisse, gutes Geld zu vedienen und somit seine Familie zu ernähren und den Kindern eine ordentliche Schulbildung zu ermöglichen.

Natürlich soll man fair bleiben, kein Träger würde sich jemals über zu schweres Gepäck beschweren. Keiner sagt etwas, wenn es mal etwas mehr geworden ist, doch bitte halten Sie sich an das von uns angegebene Gewicht, was nicht übermäßig überschritten werden sollte.

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  • Climbing Guides

Es muss ja nicht gleich der Everest oder ein anderer 8000′ter sein. Aber in Nepal gibt es einige Gipfel (wie Island, Dhampus, Mera Peak usw.), die vielleicht gern erobert werden möchten? Die gesetzlichen Regelungen in Nepal sehen dabei vor, dass dafür ein spezieller mit einer Extra Lizenz ausgebildeter Climbing Guide, die Gäste begleiten muss. Wir sind glücklich unseren Gästen Climber mit großen Erfahrungen zur Seite zu stellen. Einige von ihnen sind sogar mehrmalige erfolgreiche Everest Bezwinger.

Vor jedem Tourstart mit einer Expetitition checken sie die persönliche Ausrüstung unserer Gäste und können gegebenfalls noch hinweisen was nötig wäre und auch gut in Kathmandu zu erwerben ist. Übungen am Seil werden von ihnen in den jeweiligen Basis Lagern durchgeführt und auf die größtmögliche Sicherheit wird geachtet.

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  • Trinkgeld

Trinkgeld ist und sollte eine freiwillige Geste bleiben. Auch wenn wir unseren Guides und Trägern eine faire Belohnung zahlen, freuen sie sich am Ende einer Tour ein angemessenes Trinkgeld zu bekommen. Selbstverständlich wenn eine gute Arbeit geleistet wurde. Auch muss man bedenken, dass nur einige Monate im Jahr Trekking Saison ist und nur da Zeit ist zum Geld verdienen.

Trinkgeld bedeutet nicht nur ein kleiner Extra Zuschuss, sondern zeigt unseren Mitarbeitern auch Ihre Wertschätzung ihrer geleisteten Arbeit gegenüber. Man freut sich auch, wenn am Ende der Tour bei einer Einladung zu einem gemeinsamen Essen noch einmal nett zusammen gesessen wird und bei dieser Gelegenheit das Trinkgeld überreicht wird.

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  • Trekking mit Kindern

Vielleicht fragen Sie sich ob ein Urlaub in Nepal auch “Kindertauglich” ist? Er ist es und wir immer populärer. Die Nepalesen sind ausgesprochen Kinderlieb und Ihre Kleinen finden sicher schnell Anschluss.

Selbstverständlich kennen Sie Ihre Kinder besser als wir, aber nach unseren Erfahrungen ist ein Alter ab 7 Jahren günstig. Ob eine kleine Trekking Runde oder Tagestouren, alles ist möglich. Und sollte doch mal die Lust zum Wandern verschwunden sein – wir haben bei solchen Touren stets ein “Doko” – nepalesischer Tragekorb aus Bast der von den Trägern getragen wird, dabei.

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  • Bettelnde Kinder und kleine Geschenke

So schön Nepal ist, es hat auch seine Schattenseiten. Bettelnde Kinder trifft man nicht nur in Kathmandu, sondern auch schon mal in den Bergen. So schwer es Ihnen fallen mag, bitte geben Sie Kindern kein Geld.

Wie stehen die Eltern da, wenn Sie den ganzen Tag hart auf dem Feld arbeiten und ihre Kinder bringen durch Betteln mehr nach Hause, als sie selbst?

Auch Süßes ist weniger angebracht. Der nächste Zahnarzt ist oftmals mehrere Tagestouren entfernt, meist auch nicht bezahlbar für die Eltern. Luftballons oder kleine Plüschtiere sind eine prima Alternative. Sie sind leicht zu verpacken und die Kleinen haben ihre Freude daran.