Unberührt, still und weit weg von Touristenpfaden, ist das Nar Phu Tal, eine Trekking Tour in Nepal die viele noch suchen.
Wenn man in Koto auf 2670 Metern vom Annapurna Circuit abbiegt und nach Norden läuft, beginnt etwas, was sich von anderen Touren unterscheidet. Das Nar Phu Tal liegt im Manang District, direkt an der Grenze zu Tibet und war bis 2003 für Ausländer komplett gesperrt. Bis heute ist es nur mit einer Sondergenehmigung zugänglich.
Über Meta und Kyang erreichen Sie den kleinen Ort Phu auf 4080 Metren. Das busshistische Tashi Lhakhang Kloster thront oben über den traditionell gebauten Steinhäusern. Yaks ziehen über die Hochalmen und Kinder spielen auf den engen Gassen. Das Leben hier ist einfach und man spürt, dass die Menschen zufrieden und glücklich sind.
Einen Akklimatisierungstag nutzen wir für eine Wanderung zum Himlung Basis Lager auf auf 4800m, umgeben von Gletschern und Stille.
Der Kangla Pass auf 5320m ist der Moment, auf den Sie gewartet haben, denn es öffnet sich ein traumhaft schönes Gipfelpanorama auf Annapurna, Gangapurna, und Khangsar Khang.
Die Landschaft im Nar Phu Valley ist rau, mit tiefen Schluchten, mächtigen Flüssen, schneebedeckten Gipfeln und kaum einer Menschenseele unterwegs.
Wer echte Einsamkeit sucht und sich auf ein wirkliches Abenteuer einlassen will, der ist hier richtig.
Unvergessliche Highlights
Ihre Nepal Spezialisten
Ines und Bijay Rai
Mit Leidenschaft, lokaler Erfahrung und persönlicher Betreuung.
März – Mai im Frühjahr
September bis Dezember
Wandern auf Bergpfaden & teils Geröll, kein klettern notwendig. Trittsicherheit & Ausdauer sind wichtig.
5320 Meter Kangla Pass
Tag 1 Ankunft in Kathmandu
Wir holen Sie am Flughafen in Kathmandu ab und fahren ins Hotel. Schon die Fahrt ist wie ein erstes Eintauchen in eine andere Welt. Volle Straßen, Hupkonzerte, Tempel neben Teeshops und der Geruch von Räucherstäbchen. Wer zum ersten Mal hier ist, weiß nicht wo er zuerst hinschauen soll.
Am Abend treffen wir uns mit Ihrem Trekingguide, besprechen die Route und klären letzte Fragen zum Nar Phu Trekking.
Übernachtung im Hotel
Tag 2 Fahrt nach Besisahar & Treck nach Ngadi (900m)
Mit dem Privatfahrzeug verlassen wir Kathmandu in Richtung Besisahar, dem Ausgangspunkt vieler Annapurna Touren . Die Landschaft öffnet sich, Reisfelder tauchen auf und die Berge kommen näher.
In Besisahar wechseln wir in den Lokaljeep oder Bus und ab hier wird die Fahrt holpriger auf einer Schotterpiste mit viel Staub und dem einen oder anderen Schlagloch. In Bhule Bhule steigen wir aus und wandern endlich ein kurzes Stück bis Ngadi, immer am Fluss entlang. Unser Abenteuer Nar Phu Trekking beginnt.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 1 Stunde
Tag 3 Trekking nach Jagat (1330m)
Das schöne Marshyangdi Tal zieht einen sofort in seinen Bann. Grüne Hänge, der Fluss, der unten tobt und ein Weg der sich scheinbar endlos durch das Tal schlängelt. Die Nepalis nennen es liebevoll „Nepali Flat, was in der Praxis bedeutet, ständig rauf und runter. Flach ist hier nichts und das merkt man in den Beinen. Aber oben angekommen, am Ende des Tages, schaut man zurück ins Tal und versteht, was man geleistet hat. Dazwischen liegen authentische Dörfer, in denen das Leben noch einen ruhigeren Rhythmus hat.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 6 Stunden
Tag 4 Trekking nach Dharapani (1860m)
Je weiter wir in das Tal kommen, desto mehr verändert sich die Umgebung. Unverkennbar kommen wir jetzt in ein Gebiet, das von Buddhisten bewohnt wird. Viele Chörten am Wegesrand und viele bunte Gebetsfahnen, die im Weg flattern zeigen uns, wir sind in tief buddhistischen Gebiet angekommen. Die Natur wird karger und die Luft kühler.
Bei klarem Wetter zeigt sich von Dharapani aus der 8163m hohe Manaslu, einer der höchsten Berge der Welt. Wer bei diesem Anblick ins Träumen gerät und sich fragt, ob man da hinkommen kann – ja kann man. Die Manaslu Runde ist eine der schönsten Trekkingtouren in Nepal.
Aber wir biegen morgen in Kodo ab, weg vom Annapurna Circuit und rein zum Trekking in das Nar Phu Tal.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit: etwa 6 Stunden
Tag 5 Trekking nach Kodo (2590m)
Hinter Dharapani eröffnet sich eine andere Welt. Eichen – und Rhododendren Wälder säumen den Weg und überall sind Gebetsfahnen und Chörten. Der Weg steigt langsam an. Nicht dramatisch, aber spürbar. Viele schöne Wasserfälle sehen wir unterwegs.
Mittagspause machen wir in Timang, einem kleinen Gurung Dorf, was die meisten Trekker meist nur durchlaufen. Eigentlich schade, wer sich hinsetzt bekommt zum köstlich frisch gekochten Dal Bhat gleich noch Aussichten auf Manaslu, Peak 29 und Himalchuli gratis dazu. Ich persönlich könnte Stunden hier sitzenbleiben. Von hier aus gibt es nur eine Richtung und die führt in das noch unbekannte Nar Phu Valley.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit: 5 Stunden
Tag 6 Trekking nach Meta (3550m)
Heute ist unser erster langer Trekkingtag im Nar Phu Tal. Deshalb starten wir recht früh in den Tag. An der Brücke über den Marsyangdi Fluss verlassen wir die Annapurna Runde und biegen ab.
Wir kommen durch eine enge Schlucht, dichten Wald und begegnen kaum einer Menschenseele. Das Nar Phu Tal nimmt uns langsam auf. Der Weg ist lang, der Wald ist schön, aber gegen Ende merkt man den Weg in den Beinen. Es wird noch einmal steil, aber dann öffnet sich das Tal ganz plötzlich.
Alle Strapazen sind vergessen und dieser Moment macht alles wett.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit: etwa 8 Stunden
Tag 7 Trekking nach Kyang (3840m)
Es wird kein langer, aber abwechslungsreicher Tag. Rauf, runter und wieder rauf. Dazwischen öffnet sich das Tal immer mal wieder und gibt Blicke frei auf Lamjung, Pisang Peak und die Annapurna II. Langeweile hat keine Chance.
Was diesen Abschnitt wirklich besonders macht, sind die vielen farbenfrohen Manisteine und Chörten, die den weg säumen. Für das war Phu Tal so typisch, wie sonst nirgendwo. Man spürt deutlich, daß man im tief tibetisch geprägten Gebiet ist. Jeder Stein und jede Fahne erzählt davon. Am Ende des Trekkingtages erreichen wir Kyang, eine kleine Khampa Siedlung auf 4100m, in der die Zeit scheinbar stehengeblieben ist.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit: etwa 4 Stunden
Tag 8 Trekking nach Phu (4050m)
Der Weg beginnt in einer engen Schlucht. Steil geht es hinauf und je näher man Phu kommt, desto stärker hat man das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen. Zuerst ist nur die Schlucht, aber Meter für Meter öffnet sich das Tal. Phu liegt auf über 4080m und gehört zu den abgelegensten Dörfern im gesamten Himalaya.
Vor über 900 Jahren haben sich hier die ersten Siedler niedergelassen. Tibeter, die den Weg über die Pässe nach Süden gefunden haben und geblieben sind. Man sieht es den Steinhäusern an, den schmalen Gassen, und den Chörten am Wegesrand. Alles hat seinen Platz seit Jahrhunderten und nichts wirkt wie zufällig.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 6 Stunden
Tag 9 Auszeit in Phu oder Trip zum Himlung Base Camp
Der Tag heute gehört Ihnen. Wer nach den letzten Tagen einfach durchatmen will, ist hier genau richtig. Schlendern Sie doch die Gassen, kommen mit den einheimischen ins Gespräch und lernen Sie die Lebensweise der Bewohner mit ihrem traditionellen Lifestyle etwas besser kennen. Phu ist kein Ort, den man einfach durchläuft. Das alte Bon Kloster in der Nähe ist sehenswert und gibt einen ehrlichen Einblick in die Glaubenswelt, die hier seit Jahrhunderten lebendig ist.
Wer dann doch lieber die Beine bewegen will, für den lohnt ein etwas längerer Tagesausflug zum zum Himlung – oder Ratnachuli Base Camp. Etwa 8 Stunden, dafür mit Bergsichten, die man nicht so schnell vergisst. Wie auch immer Sie sich entscheiden, falsch machen Sie sicher nichts.
Übernachtung Lodge (F/M/A)
Tag 10 Trekking nach Nar Phedi (3540m)
Auf bekannten Wegen kommen wir zurück, fast immer bergab. Wir wandern zurück bis Kyang und ändern danach die Richtung auf einer Hängebrücke über einen tosenden Fluss. Darauf wartet ein etwa einstündiger steiler Anstieg. Es lohnt sich, denn die Aussichten auf die umliegenden Berge ist von da aus besonders schön.
Wer möchte kann heute Abend im Kloster von Nar Phedi übernachten. Eine Erfahrung die man sicher nicht so schnell vergisst.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 5 Stunden
Tag 11 Trekking nach Nar (4150m)
Unterschätzen sollte man den Tag heute nicht. Über 6000 Höhenmeter warten und die haben es in sich. Der Weg steigt allmählich an und wechselt sich zwischendurch auch mal ordentlich steil ab. Aber dann liegt Nar vor Ihnen.
Flachdächer, weiß getünchte Mauern, Verandas aus Holz sie sieht der Ort aus, als wäre er direkt aus Tobet hier her versetzt worden. Die Bewohner freuen sich über jeden der kommt. Man ist Gast und wird auch so aufs herzlichste behandelt.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 6 Stunden
Tag 12 Trekking nach Ngawal via Kangla Pass (5320m)
Es geht früh raus. Das ist keine Empfehlung, sondern eine Pflicht. Der Höhepunkt des Nar Phu Trekking, der Kangla Pass mit über 800 Höhenmeter warten auf uns. Der Weg führt durch Yakweiden, über Geröll und oft über Schnee. Es ist nicht immer einfach und die Luft wird immer dünner. Aber wir laufen weiter, weil wir ahnen, was uns oben erwartet.
Wir stehen auf dem Gipfel des Kangla Passes, auf 5320 Meter. Der Wind im Rücken und vor uns breitet sich die gesamte Annapurna Gruppe, Annapurna I, Gangapurna, und Khangsar Khang aus. Was für ein Panorama!
Nach einer wohlverdienten Pause mit vielen geschossenen Fotos geht es wieder steil bergab nach Nagawal (3650m). Die Beine zittern vielleicht ein wenig, aber ein Lächeln bleibt.
Wer hier oben Feuer gefangen hat und mehr solche Momente erleben möchte, für den wartet der berühmte Thorong La als nächste große Herausforderung.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 9 Stunden
Tag 13 Trekking nach Manang (3540m) via Braga
Nach den letzten Tagen in der Wildnis des Nar Phu Tals, können Sie sich wieder auf etwas „Zivilisation“ freuen. Der Weg dorthin ist noch einmal sehr schön. Ein Panoramaweg mit Blick auf die Annapurna Gruppe, nach Braga mittenhinein in eins der ältesten Dörfer der Region. Das Kloster ist einen Stopp wert. Drinnen riecht es nach Räucherstäbchen und alten Holz und die Wände erzählen von alten Jahrhunderten buddhistischen Lebens. Nur noch eine kleines Stück Weg trennt uns von Manang.
Wer Lust bekommt, von Manang aus lässt sich die Tour wunderbar verlängern. Entweder weiter über den Thorong La Pass auf der klassischen Annapurnarunde, bis ins Kali Gandaki Tal oder ein Abstecher zum türkisblauen Tilicho Lake auf 4919 Metern, einem der höchstgelegenen Seen der Welt.
Wir stellen Ihnen gern eine passende Tour zusammen.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 4 Stunden
Tag 14 Tagesausflug zum Ice Lake
Zwei Optionen stehen heute zur Wahl. Wer es etwas ruhiger angehen will, wandert zum Gangapurna Gletscher auf 4000 Meter. Ein eindrucksvoller Weg, nicht zu weit weg und doch mit einer schönen Aussicht auf den gleichnamigen See darunter.
Wer mehr möchte, macht sich auf den Weg zum 4700 Meter hohen Ice Lake. Der Aufstieg hat es in sich, aber oben angekommen versteht man, warum man sich die Mühe gemacht hat. Rundherum Berge, türkisblaues Wasser und kaum andere Menschen unterwegs.
Zurück in Manang gehts dann früh schlafen, denn der nachte Trekkingtag steht an.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 8 Stunden
Tag 15 Trekking nach Upper Pisang (3700m)
Nachdem gestrigen Kraftakt, dürfen Sie heute etwas durchatmen. Der Weg ist angenehm und die Landschaft belohnt jeden Schritt. In Ghyaru folgen wir dem Serpentinen Weg immer abwärts. Irgendwann taucht der glasklare Mring Tso See auf und wir gönnen uns eine Pause. Am Ende des Tages wartet Upper Pisang mit einem der schönsten Ausblicke auf die Annapurna II und den Pisang Peak.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 5 Stunden
Tag 16 Trekking nach Chame (2670m)
Im Angesicht des Pisang Peaks brechen wir auf. Der Weg heute führt bergab durch wunderschöne Fichtenwälder. Chame ist der Hauptort des Manang Distriktes. Hier gibt es wieder etwas mehr Leben. Kleine Läden, eine Bäckerei. Nach den vergangenen ruhigen Tagen im Nar Phu Tal fühlt es sich ein wenig unwirklich an.
Übernachtung Lodge (F/M/A) Wanderzeit etwa: 4 Stunden
Tag 17 Fahrt nach Besisahar
Die Wanderschuhe dürfen eigentlich schon eingepackt werden, denn wir steigen in den lokalen Jeep und was nach Erholung klingt, ist es nur bedingt. Die Schotterpiste von Chame bis Besisaher hat ihren eigenen Charakter. Schlaglöcher, enge Kurven und manchmal fragt man sich, ob der Jeep das schafft. Schafft er immer und egal wie lange die Fahrt dauert, was abhängt vom Wetter und der Piste, das gehört auch zu Nepal.
Besishar ist, wie zu Beginn auch das Ende des Nar Phu Trekking. Wehmütig sagen wir Bye zu den Bergen.
Übernachtung Lodge (F/M/A)
Tag 18 Fahrt nach Kathmandu
Heute sind wir nicht auf der Schotterpiste unterwegs, sondern auf einer normalen Strasse fahren wir im privat Fahrzeug zurück in die Hauptstadt. Beladen mit vielen schönen Erinnerungen an das Nar Phu Tal Trekking.
Die Landschaft zieht draussen vorbei und die Berge werden wieder kleiner mit jedem Kilometer bis uns Kathmandu wieder eingeholt hat. Mit all seinem leicht chaotischem, buntem und lebendigen Leben.
Übernachtung Hotel (F)
Tag 19 Freie Zeit für Entdeckungen in Kathmandu
Kathmandu – man könnte soviel dazu schreiben, aber Worte wedren der Stadt nicht gerecht. Eine Stadt die gleochtieztig im Aufbruch ist, aber doch noch só viele ursprüngliche und historische Ecken hat.
Heilige Tempel, neben bunten Märkten, der Geruch von Räucherstäbchen, Motorräder die sich durch die engen Gassen zwängen und mittendrin Leute, die ihrem Alltag nachgehen.
Und echt, nach den stillen Tagen im Nar Phu Valley, kann es einen mit aller Wucht treffen und irgendwie ist es auch doch wieder schön. Der Tag gehört Ihnen. Wer möchte erkundet Kathmandu auf eigene Faust. Wer lieber geführt durch die Sehenswürdigkeiten Kathmandus möchte – wir sind dabei.
Übernachtung Hotel (F)
Tag 20 Heimreise
Zum Ende Ihrer Reise bringen wir Sie zum internationalen Flughafen und wünschen einen guten Flug.
Tag 20
Tag 22
Tag 23
Tag 24
Tag 25
min. 2 / max. 8 Teilnehmer
individuell buchbar für 2 TN
bei 2 Teilnehmern
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ab 6 Teilnehmern
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1890 Euro p.P.
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